Aktuelles�ber unsDie Bibliothekenvirtuelle BibliothekInfoserviceLinksLoginKontaktSitemapHome
Übersicht
Kulturpolitik
Wichtige österr. Kontaktadressen im Ausland
Förderungen
Übersetzungs-förderungen
Stipendien
Universitäts-, Wissenschafts- und Forschungs-
kontakte
Autoren- und Literaturkontakte
Bildungskontakte
Übersetzer-
kontakte
Bibliotheken, Sammlungen und Museen
Kulturkontakte
Buchhandel und Verlage
Medienkontakte
DaF-Kontakte
Österreichische StaatspreisträgerInnen für literarische Übersetzung

 
Das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur vergibt alljährlich den Österreichischen Staatspreis für literarische Übersetzung, wobei ein Preis für die hervorragende Übersetzung österreichischer Literatur in eine Fremdsprache vergeben wird, ein weiterer Preis für die hervorragende Übersetzung fremdsprachiger Literatur ins Deutsche.

Dabei kann es sich um die Übersetzung eines umfangreichen Einzelwerkes oder eines Gesamtwerkes handeln. In erster Linie sollen Übersetzungen von Werken lebender Autorinnen und Autoren ausgezeichnet werden. Die Zugehörigkeit zu einer literarischen Gattung ist dabei ohne Belang. Es können Prosatexte, Lyrik, Drama oder Essays herangezogen werden, jedoch unter Ausklammerung von wissenschaftlicher Literatur, von Sachbüchern und von Trivialliteratur.

Der Preis für die Übersetzung österreichischer Literatur in eine Fremdsprache wird an eine Übersetzerin bzw. einen Übersetzer unabhängig von Wohnsitz und Staatsbürgerschaft vergeben. Der Preis für die Übersetzung fremdsprachiger Literatur ins Deutsche kann nur einer österreichischen Übersetzerin bzw. einem österreichischen Übersetzer zuerkannt werden.

Die Dotation der Preise beträgt jeweils 7.300 Euro.

Die Nominierung der beiden Preisträger erfolgt in nichtöffentlicher Sitzung durch eine Jury, die aus dem Beirat für literarische Übersetzung besteht, der beim Bundeskanzleramt eingerichtet ist.

Eine Einreichung für den Preis ist durch die Übersetzenden selbst sowie durch Verlage, Interessenvertretungen und universitäre Einrichtungen möglich. Weiters hat der Beirat die Möglichkeit, Kandidaten für diesen Preis zu nominieren.

Der Vorsitzende der Jury ist ein Beamter des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur. Er beruft die Jury ein und leitet die Sitzung, ist aber nicht stimmberechtigt.

Die Jury entscheidet mit Stimmenmehrheit.

Die Verleihung des Preises erfolgt im Rahmen eines Festaktes mittels Urkunde.

ÖSTERREICHISCHER STAATSPREIS FÜR LITERARISCHE ÜBERSETZUNGEN

Übersetzung ins Deutsche

 

1985: Edda Werfel
1986: Piero Rismondo
1987: Wilhelm Muster
1988: Alisa Stadler
1989: Elisabeth Markstein
1990: Lilian Faschinger / Thomas Priebsch
1991: Klaus Detlef Olof
1992: Utta Roy-Seifert
1993: Werner Richter
1994: Johanna Borek
1995: Karin Fleischanderl
1996: Maria Fehringer
1997: Stefanie Schaffer-de Vries
1998: Senta Kapoun
1999: Erwin Köstler
2000: Christa Rothmeier
2001: Dieter Hornig
2002: Peter Waterhouse
2003: Martin Pollack
2004: Wolf Harranth
2005: Elisabeth Edl

2006:

Fabjan Hafner

2007: Karin Rausch
2008:

Dorin Daume 

2009:

Heinrich Eisterer

2010:

Johann Strutz

2011:

Leopold Federmair


Übersetzung in eine Fremdsprache

   

1985: Solomon Apt (Russland)
1986: Albert Kohn (Frankreich)
1987: Michael Hamburger (Deutschland)
1988: Bohumila Grögerová / Josef Hirsal (beide Tschechien) 
1989: Truda Stamac (Kroatien) / Claudio Groff (Italien)
1990: Osamu Ikeuchi (Japan) 
1991: Heinz Schwarzinger (Österreich) 
1992: Ludvik Kundera (Tschechien) 
1993: Josef Balvin (Tschechien) / Bernard Kreiss (Deutschland) 
1994: Nina Fjodorowa (Russland) 
1995: Fedja Filkowa (Bulgarien) 
1996: Miguel Saenz (Marokko)
1997: Alma Münzova (Slowakei)
1998: Jiri Stromsik (Tschechien)
1999: Juan José del Solar Bardelli (Peru) 
2000: Sverre Dahl (Norwegen)
2001: Sead Muhamedagic (Kroatien)
2002: Vladko Murdarov (Bulgarien)
2003: Anthea Bell (Großbritannien)
2004: Jacek St. Buras (Polen)
2005: Mati Sirkel (Estland)
2006: Slawa Liesicka (Polen)
2007: Branimir Živojinoviæ (Serbien)
2008:

Jurko Prochasko (Ukraine) 

2009:

Nelleke van Maaren (Niederlande) 

2010: Adan Kovacsics(Polen)
2011:

Ljubomir Iliev


 

[Quelle: Abt. Literatur und Verlagswesen des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur]

seso new media