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Montagsakademie: "Kunst, Kreativität und Pop-Kultur: Chaos als Provokation – Provokation des Chaos"

Land:  Bosnien-Herzegowina
Veranstalter:  Karl-Franzens UNI Graz; Österreich-Bibliothek Banja Luka; Germanistikabteilung der "Philologischen Fakultät" der Universität zu Banja Luka; Universität zu Banja Luka; "Elektrotechnische Fakultät" der UNI zu Banja Luka
Art der Veranstaltung:  Vortrag
Datum:  6. Juni 2011
Ort:  Banja Luka

Résümé:
An der o.g. Lesung nahmen 18 Personen Teil (Germanistikstudenten und einige Lehrkräfte der Germanistikabteilung). Alle haben zugehört, aber niemand hat Fragen gestellt (aber auch nicht alle anderer Onlinestreaming-Zuhörer anderer Einrichtungen Österreichs). Die Übertragung lief reibungslos. Dauer: bis ca. 21.00 Uhr.


Liveübertragung von der Aula der Universität Graz, Hauptgebäude (1.Stock), Universitätsplatz 3, 8010 Graz. Ao.Univ.-Prof. Dr. Werner Jauk, Institut für Musikwissenschaft, Universität Graz Zur Person: geboren 1953, nach Promotion in Psychologie (Kybernetik und Musikpsychologie), Habilitation in Musikwissenschaft (Der musikalisierte Alltag der digital culture), derzeit emp. kulturwissenschaftliche Arbeit im Bereich "Pop / Musik + Medien / Kunst" als systematischer Musikwissenschafter am Institut für Musikwissenschaft der KFUG/Gründer von "grelle musik"/Medienkünstler. Gegenstand wiss. (und künstl.) experimenteller Forschung ist die digital culture unter der Hypothese, dass diese durch technologische Entwicklungen veränderte Lebensform den Imageries einer Logik als Hervorbringung auditiv kontrollierter Wahrnehmungstätigkeit folge, die in Musik formalisiert sind. Systematische Musikwissenschaft und Medienkunst haben darin gemeinsames epistemologisches Interesse. Musik / Medien / Technologie / Gesellschaft / Alltag Systematische Musikwissenschaft als empirische Kulturwissenschaft Ao. Univ.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Werner Jauk Institut für Musikwissenschaft Mozartgasse 3 A-8010 Graz Tel.: +43 316 380 2407 Fax: +43 316 380 9755 Sprechstunde: Fr 12:00 - 13:00 E-Mail: werner.jauk@uni-graz.at zur Visitenkarte (Uni Graz Online) Kunst, Kreativität und Pop-Kultur: Chaos als Provokation – Provokation des Chaos Die Avantgarden des 20. Jahrhunderts streben nach Alternativen zu einer Kultur des Rationalen – Pop als Körperkultur stellt dabei den Höhepunkt dar. Das Rationale scheint vorrangig aus Erfahrungen der sehend kontrollierten Körper-Umwelt-Interaktion hervorzugehen. Ordnungsstrukturen der Welt werden als „Schocks und Schübe“ gedacht – dieses Denken schreiben wir im mechanistischen System fest. Provokation von „non-sense“ durch Zufall oder durch Überforderung von Strukturierungssystemen führt zur Empfindung von Chaos – solche Versuche der Neuordnung sind Gegenhaltungen, die als Verkehrungen letztlich innerhalb des mechanistischen Denkens bleiben. Ein alternatives Ordnungssystem ist die Nutzung von körperlichen/emotionalen Spannungszuständen. „Spannung" und „Lösung von Spannung" sind Musik gestaltende Prozesse, sie gehen einen „step aside“, einen Schritt neben das mechanistische Denken; Popmusik als sounddominierte Musik ist grundlegend spannungsgeregelt und damit bestimmender Teil einer hedonischen Kultur, einer Kultur die das Spiel mit Spannung als Ordnungsschema anerkennt. Die digitale Kultur überschreitet die Möglichkeiten des mechanischen Körpers und damit das „logische Maß der Sicht der Dinge“; damit ist sie notwendigerweise eine hedonische Kultur des Hörens – Pop ist ihre Avantgarde.

 
Email: resanovic.m@gmail.com
Website: Facebook: Banja Luka Sarajevo Tuzla; http://www.filoloski.rs.ba/?sec=73

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