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"Asta im Winterwald" mit dem Buchautor MARIO R. Lackner

Land:  Bosnien und Herzegowina
Veranstalter:  OEAD-Lektorin, Mag. Christine Punz; Österreich-Bibliothek Banja Luka
Art der Veranstaltung:  Lesung
Datum:  16. Jänner 2012
Ort:  Österreich-Bibliothek Banja Luka

Résümé:
Dauer 19:15-20:30, inkl. 10minütiger Pause. Es war keine Diskussion vorgesehen. Besucherzahl: 15. Trotz der geringen Besucherzahl und des für bosnisch-herzegowinische Verhältnisse hohen Preises wurden 3 Bücher verkauft, deren Reinerlös humanitären Zwecken zugutekommt. So wird ein Teil an Licht ins Dunkel gespendet, der andere Teil geht an das Tschernobyl-Hilfsprogramm des ÖRK in Weißrussland. Das Besondere an der Lesung ist wohl ihr multimedialer Charakter. Der junge Autor liest nicht nur, sondern interpretiert die Figuren seines Erstlingsromans mit enormen Einfühlungsvermögen und schauspielerischem Geschick. Untermalt wird die ganze Atmosphäre mit winterlich-frostigen Bildeindrücken und teils melancholischer, den Zuschauer verzaubernder Musik. Das Highlight des Abends bildeten wohl die beiden volkstümlichen Lieder, die Herr Lackner eigens mit Texten versehen mit ausdrucksstarker Stimme vortrug. Derzeit ist gerade ein Hörbuchprojekt in Planung, sowie die Fortsetzung von ASTAS Abenteuer. Das Publikum war gefesselt und verzaubert.


Beginn: 19:00 Uhr! Asta im Winterwald Von MARIO R. Lackner, Verlag BERGER, Herbst 2011 ZUM BUCH: In den letzten Jahren boomen Fantasyromane und -filme und begeistern Millionen von Menschen durch fabelhafte Bilder und faszinierende Geschichten. „Asta im Winterwald“ entführt uns auf einzigartige Weise in den in Westeuropa so gut wie unbekannten Reichtum slawischer Mythen, Märchen und Legenden. Darüber hinaus verknüpft der Roman spannend und überraschend Fiktion mit dem aktuellen Weltgeschehen. In diesem ersten Band der Asta-Trilogie entdecken wir den Winterwald, Teil des fantastischen Jahreszeitenlandes, die Heimat von Märchenfiguren, Gottheiten und Gestalten aus Sagen und Legenden mittel- wie osteuropäischer Volkserzählungen, die wir nur teilweise aus russischen oder deutschen Märchenfilmen kennen. Jener Winterwald ist jedoch keine Insel der Seligen. Auch dort ist wie bei uns auf der Erde das Gleichgewicht der Kräfte gestört. Wir tauchen aber nicht nur in jenes winterliche Wunderland ein. „Asta im Winterwald“ zeichnet auch ein realistisches Bild vom alltäglichen Leben in der Übergangszone von Europa zu Russland. Russland, das der Autor nach seinen vielen Reisen in ehemalige Sowjetrepubliken als einen „Kontinent für sich“ begreift. Er macht neugierig auf den Osten Europas, das schier endlos weite Russland und seine Menschen. Er öffnet ein Fenster zu dem unsagbaren Schatz slawischer Mythen und Volksweisheiten, der bis heute im deutschsprachigen Raum im Gegensatz zu griechischen oder germanischen Sagen so gut wie unbekannt ist. Die Brücke zwischen Ost und West bildet die 13-jährige Asta Burat. Bereits ihr Migrationshintergrund (der Vater flüchtete 1989 aus der DDR nach Österreich, die Mutter stammt aus dem Waldviertel, zu dritt 1995 nach Russland ausgewandert) macht sie zur Mittlerin zwischen den Welten. Asta ist auf der Suche nach ihrem Platz in unserer Wirklichkeit, die durch neue Kriege, Klimawandel und Finanzkollaps aus den Fugen geraten ist. Sie ist hinund hergerissen zwischen dem schwierigen familiären Alltag in Russland und den Zauberwelten, in die sie leibhaftig hineingezogen wird: Das Mädchen fällt in einem mysteriösen Wintersturm in Ohnmacht und erwacht Monate später in der Datscha von Väterchen Frost, am Rande des Winterwaldes, nahe der ewigen Eisödnis. Für den Rest der Welt gilt Asta bei einer Gasexplosion umgekommen. Nur ihr Vater meint zu wissen, dass sie noch lebt. Asta ahnt nichts von dem Unglück und ist unterwegs zum Glasberg, wo sie die altslawische Wintergottheit Koljadà (in Erscheinungsform der alten Hexe Baba Jägà) bereits erwartet. Das Schneemädchen Snegurotschka und der verwunschene Werbär (ein Wesen halb Mensch, halb Bär) begleiten sie auf ihrem abenteuerlichen Weg, auf dem sie jedoch jemand oder etwas auf Schritt und Tritt beobachtet. Ist Astas Leben jetzt in Gefahr oder ist sie tatsächlich längst tot? Welche Rolle spielt Asta im jahrhundertealten Machtkampf zwischen Koljadà und Ogon? Und was hat diese Geschichte mit unserer Wirklichkeit, dem Klimawandel und damit mit unserem ganz persönlichen Schicksal zu tun? Ein spannendes Leseabenteuer mit zauberhafter Leichtigkeit und subtilem Tiefgang. Für junge und erwachsene Freundinnen und Freunde von Fantasy ab 14, die Lust haben auf einen Mix aus Wirklichkeit und unbekannten Mythen und Märchen aus dem östlichsten Teil Europas! ZUM AUTOR MARIO R. LACKNER Geb. 1978 in Steyr wuchs er in Enns auf und lebt heute teils in Wien, teils in Langau im Grenzland zu Mähren. Er studierte Internationalen Entwicklung in Wien und Rotterdam (Mag., seine Forschungsarbeit „Sexuelle Rechte in der Ostzusammenarbeit“ wurde 2011 bei VDM publiziert) und ist Dipl. Sexualpägagoge und –berater. Seit einem Jahrzehnt verfasst er vermehrt Gedichte, Wortspuren und Liedertexte. Mit ersten Skizzen zur Asta-Trilogie begann er 2007 auf einer Zugfahrt von Rotterdam nach London und ist 2011/2012 mit „Asta im Winterwald“ auf magisch-multimedialer Lesereise, die uns ein Fenster öffnet in den so gut wie unbekannten Mythen- und Märchenschatz des östlichsten Teils Europas. Mehr dazu auf www.TRAUMSIEBEREI.at

 
Email: oeadlektorinbl@gmx.com
Website: http://www.facebook.com/events/314121878626615/

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